ANDREA SAWATZKI
OBERKOMMISSARIN AUßER DIENST
Im Herbst 2010 löst das hessische „Tatort“-Ermittlerduo in „Am Ende des Tages“ den letzten Mordfall. Oberkommissarin Charlotte Sänger, gespielt von ANDREA SAWATZKI und ihr Partner, Hauptkommissar Fritz Dwello (JÖRG SCHÜTTAUF), kehren der Mainmetropole Frankfurt den Rücken zu. Nach acht Jahren verlässt ANDREA SAWATZKI das „Tatort“-Team und hängt damit die Rolle an den Nagel, die sie zu einer der bekanntesten deutschen Schauspielerinnen gemacht hat.
WIE SIE WURDE, WAS SIE IST:
VOM THEATER ZUM „TATORT“
ANDREA SAWATZKI wird am 23. Februar 1963 in Kochel am See (Bayern) geboren. Sie wächst bei ihrer Mutter auf. Mit 15 Jahren entdeckte sie im Schultheater ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Nach dem Abitur studiert sie an der „Neuen Münchner Schauspielschule“ und absolviert ein Praktikum bei den „Münchner Kammerspielen“. Zunächst kann man sie auf der Theaterbühne sehen, ehe sie ihre erste Filmrolle in „Faust - Vom Himmel durch die Welt zur Hölle“ (1988) erhält. Es folgen kleinere Engagements. Nationale Bekanntheit erreicht sie 1997 mit Rollen in den Kinofilmen „Die Apothekerin“ und „Bandits“. Im Fernsehen kann man sie in der Krimireihe „Polizeiruf 110“ (1995 bis 2004), im „Tatort“ (2002 bis 2010) und etlichen Spielfilmen bewundern. 2005 wird sie für ihre schauspielerischen Leistungen im „Tatort“ mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Ihr liegt nicht nur die Darstellung von ernsten und seriösen Charakteren, sondern auch die von humoristischen: In der TV-Serie „Arme Millionäre“ (RTL 2006) spielt SAWATZKI herrlich komisch eine verarmte Millionärin, die ihr Leben plötzlich von Grund auf ändern muss. Für ihre Leistungen wird sie mit dem „Deutschen Comedypreis“ geehrt. 2010 ist sie in Döris Dörries Comedyreihe „Klimawechsel“ (ZDF) zu sehen. In der Rolle der Kunstlehrerin Désirée Dische kämpft sie mit den Nebenwirkungen der Wechseljahre und den Beschwerden des Älterwerdens. Neben der Schauspielerei liest ANDREA SAWATZKI Hörbücher ein. Zahlreiche Romane, darunter DANIEL GLATTAUERS „Gut gegen Nordwind“ (2007), ANNE CHAPLETS „Schrei nach Stille“ (2009) oder ANDREA MARIA SCHENKELS „Bunker“ (2009), werden von ihr vertont. 2009 wird sie dafür mit dem „Deutschen Vorleserpreis“ ausgezeichnet. Privat ist sie seit 1997 mit dem Schauspieler CHRISTIAN BERKEL liiert. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne und lebt in Berlin.
Carolin Cegelski
Datum: 02.04.2009
Größe: 11 Elemente
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